



Mein Name ist Celina...
...und ich bin im Juli 2008 geboren. Mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder Timo (fast 2 Jahre alt) wohne ich in Merzenich. Ich hatte vor oder während der Geburt einen Schlaganfall; dieser wurde aber erst festgestellt, als ich bereits 6 Monate alt war.
Die Schwangerschaft verlief ganz normal, bis meine Mama eine Vorsorgeuntersuchung hatte und festgestellt wurde, dass ich nicht mehr gut versorgt bin im Bauch meiner Mama. Die Herztöne waren auch sehr schlecht und leider musste ich dann 7 Wochen zu früh auf die Welt geholt werden.
Zum Glück haben meine Mama und ich uns schnell erholt, denn leider ging es ihr auch nicht so gut. Ich hatte die Nabelschnur mehrfach um den Hals gewickelt und das Fruchtwasser war schon grün. Zum Glück haben die Ärzte so schnell entschieden und mich auf die Welt geholt. Ich musste 4 Wochen auf der Frühchenstation bleiben, bevor ich endlich nach Hause durfte.
Als ich dann 6 Monate alt war, ist meinen Eltern aufgefallen, dass meine rechte Hand immer verkrampft war, und sie sind mit mir zum Arzt gegangen.
Nach ein paar Untersuchungen haben wir dann die Diagnose bekommen, die natürlich schon ein Schock war. Meinen Eltern wurde gesagt, dass ich mein ganzes Leben damit zu kämpfen haben werde, was man erst mit der Zeit begreift. Da mir schon viele alltägliche Sachen einfach sehr schwerfallen. Ich bin froh, dass ich alleine laufen kann, auch wenn ich keine langen Strecken laufen kann und schnell müde bin. Ich habe Probleme mit dem Gleichgewicht und kann leider noch kein Fahrrad fahren – wobei ich das so gerne können möchte. Richtige Sätze habe ich auch erst sehr spät gesprochen – aber das wird mit der Zeit immer besser.

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern ...
... und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.
Meine Eltern erzählten es zuhause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.
Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.
Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen mit den Folgen lernen umzugehen und mich soweit es geht unterstützen.

Seit der Diagnose...
…bekomme ich Krankengymnastik und später kamen dann noch Ergotherapie und Logopädie hinzu. Ich mache die Therapien gerne mit, da es mir bis jetzt schon viel geholfen hat. Seit Kurzem gehe ich auch zum therapeutischen Reiten und habe sehr viel Spaß dabei. Ich gehe auch zu den Bambinis tanzen, wo ich auch gut aufgenommen wurde und mich sogar getraut habe, auf der Bühne mit zu tanzen.
Ich gehe gerne mit meinen Eltern und Timo schwimmen und in den Tierpark. Am liebsten spiele ich mit meinem kleinen Bruder Timo im Garten oder schaue mir Bücher an. Bei Oma und Opa bin ich auch gerne zu Besuch.
Ich habe bis jetzt schon viel geschafft...
...und bin natürlich manchmal auch traurig, wenn ich Sachen nicht auf Anhieb schaffe – aber meine Eltern haben viel Geduld mit mir.
Ich gehe sehr gerne in den Kindergarten und bin schon neugierig auf die Schule – und bin auch immer neugierig darauf, neue Sachen zu lernen.
So, das war es von mir.
Liebe Grüße sendet euch
Celina
(Stand 2014)

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern ...
... und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.
Meine Eltern erzählten es zuhause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.
Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.
Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen mit den Folgen lernen umzugehen und mich soweit es geht unterstützen.

Hätten meine Eltern nicht so liebe Menschen wie meine Omas und Opas, die sich immer für mich einsetzen und immer für mich da sind, dann wären meine Eltern bestimmt nervlich schon am Ende. Und was ebenfalls ganz wichtig für meine Eltern ist, sind ihre Freunde. Eine Familie steht immer an unserer Seite und unterstützt und ermutigt uns, nicht aufzugeben. (Vielen Dank dafür!) In so einer Situation ist es immer wichtig, jemanden an seiner Seite zu haben.
Wie geht es bei mir weiter: Im August komme ich mit 3 Jahren in einen Regelkindergarten. Zu meiner Unterstützung bekomme ich 5-mal die Woche Frühförderung. Das Positive daran ist, dass ich eine ganz liebe Frühförderkraft habe, welche mich im Kindergarten unterstützen wird. Für den integrativen Kindergartenplatz haben wir eine Ablehnung durch die Region Hannover erhalten.
Über den Verein SCHAKI haben wir mittlerweile viele liebe Eltern kennengelernt, denen es genauso geht wie uns. Der Austausch ist so wichtig für uns Eltern.
(Stand 06/2019)

Der neue Vorstand, der SCHAKI die nächsten Jahre gestalten und lenken wird besteht aus Julia Opländer, Stefan Günther, Claudia Paulus und Silke Günther. Alle vier sind bereits lange Jahre Vereinsmitglieder und auch Regionalgruppenleitungen. Sie werden unseren Verein die nächsten Jahre in die Zukunft führen.
Der am 31. Mai 2025 gewählte SCHAKI-Vorstand im Überblick:
1. Vorsitzende: Julia Opländer
(2. von rechts / Leiterin der SCHAKI Regionalgruppe Köln/Bonn)
2. Vorsitzender: Stefan Günther
(1. von rechts / Leiter der SCHAKI Regionalgruppe Niederrhein)
Kassenwartin: Claudia Paulus
(2. von links / Leiterin der SCHAKI-Regionalgruppe Rhein-Main)
Schriftführerin: Silke Günther
(1. von links / Leiter der SCHAKI Regionalgruppe Niederrhein)



Was verbirgt sich hinter dem SCHAKI-Logo?
Wir haben bei der Erstellung des ersten SCHAKI-Logos bewusst auch die Schlaganfall-Kinder selbst eingebunden, um ein möglichst authentisches Logo für unsere Selbsthilfegruppe zu entwerfen.
Herausgekommen ist ein frisches, buntes und trotzdem auch ein zum Nachdenken anregendes Logo.
Erfrischend ist das Logo, weil es zeigt, wie aus vielen Händen eine lebendige Einheit geformt wurde.
Die bunten Farben sollen die Lebensfreude ausstrahlen, die die Kinder trotz ihrer Handicaps haben.
Nachdenklich stimmt das Logo, wenn man sich die Hände des Logos genauer anschaut. Dann sieht man, dass viele Kinder aufgrund ihrer Hemiparese oft nur eine Hand richtig einsetzen können, während der Einsatz der anderen Hand kaum bis gar nicht möglich ist.
An dem Logo haben mitgewirkt:
Ben, David, Isabel, Leonard, Lisa, Luis und Yannik.
