Fin-Luca

Als Selbsthilfegruppe wurde SCHAKI im Jahre 2005 von Familie Ackermann in Schloß Holte-Stukenbrock gegründet.

Vereinsgründung

Hallo, ich bin Fin-Luca,

 

ich kam im Mai 2012 per Kaiserschnitt in Stade auf die Welt. Ich bin sofort auf die Intensivstation in einen komischen Kasten gekommen. Meine Mama durfte erst nach 6 Stunden zu mir kommen. Die Ärzte sagten, ich sei unterzuckert gewesen und müsse deshalb hier liegen.

Als Mama mich endlich auf den Arm nehmen durfte, um mir die Flasche zu geben, hat sie die Ärzte schon gefragt, warum ich meinen linken Arm nicht so bewege. Die haben aber nur gemeint, dass es normal sei, dass es noch nicht so funktioniert. Bei meinen Geschwistern (18 J. und 15J.) hat sie sowas damals nicht gehabt.

Es folgten viele Besuche beim Kinderarzt,

 

weil Mama immer gesagt hat, mit mir stimme was nicht, da ich meine ganze linke Seite nicht benutzt habe und auch nicht sprechen wollte. Der Kinderarzt beruhigte meine Eltern immer damit, dass ich nur Blockaden habe.

Kurz nach meinem 1. Geburtstag bekam ich endlich Physiotherapie. Nachdem die Therapeutin mit meinem Kinderarzt über ihren Verdacht, dass ich einen Schlaganfall erlitten haben könnte, gesprochen hatte, ging alles ganz schnell.

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern ...

 

... und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.

Meine Eltern erzählten es zuhause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.

Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.

Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen mit den Folgen lernen umzugehen und mich soweit es geht unterstützen.

Ich wurde im August 2013

 

in das Elbklinikum Stade stationär aufgenommen. Meine Mama durfte bei mir bleiben. Dort haben sie viele Tests und auch ein MRT gemacht.
Nach 3 Tagen haben meine Eltern dann die Diagnose bekommen, dass ich noch im Mutterleib oder während der Geburt einen Schlaganfall erlitten habe. Und eine spastische Hemiparese links habe.

Ich habe eine super Oma bekommen,

 

die jede Woche mit mir gespielt hat (meine Eltern haben gesagt, das ist die Frühförderung). Durch sie sind meine Eltern an einen super Osteopathen in Schneverdingen gekommen. Bis dahin konnte ich mich auf meinem Popo super fortbewegen – natürlich nur über meine rechte Seite.

Meine Eltern sind alle 3 Monate mit mir zum Osteopathen gefahren, und ab da ging es aufwärts mit mir.
Meine Mami und mein Papa sagen immer, durch die Behandlung habe ich das Laufen (Anfang 2014) und das Reden (Mitte 2014) gelernt. Leider kann der Osteopath mir momentan nicht weiterhelfen, hat er im Februar 2016 gesagt.
Seit September 2014 trage ich eine Unterschenkelorthese (tagsüber) und eine Armorthese (nachts) links.

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern ...

 

... und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.

Meine Eltern erzählten es zuhause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.

Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.

Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen mit den Folgen lernen umzugehen und mich soweit es geht unterstützen.

Im September 2015...

 

...bin ich in den Integrationskindergarten gekommen. Dort bekomme ich auch meine Therapien wie Physio- und Logo. Bald bekomme ich auch wieder Ergo, das macht mir auch richtig Spaß. Ich habe im Kindergarten tolle Freunde bekommen.

In meiner Freizeit...

 

...gehe ich gerne mit meiner Familie schwimmen (am liebsten jeden Tag), fahre gerne mit meinem Laufrad (das ist ein bisschen wackelig) und im Anhänger hinter Papas Fahrrad. Und natürlich spiele ich gerne mit meinem besten Freund.

Das war es erst einmal von mir
Euer Fin-Luca

(Stand 06/2016)

20 Jahre SCHAKI

 

Der neue Vorstand, der SCHAKI die nächsten Jahre gestalten und lenken wird besteht aus Julia Opländer, Stefan Günther, Claudia Paulus und Silke Günther. Alle vier sind bereits lange Jahre Vereinsmitglieder und auch Regionalgruppenleitungen. Sie werden unseren Verein die nächsten Jahre in die Zukunft führen.

Der am 31. Mai 2025 gewählte SCHAKI-Vorstand im Überblick:
1. Vorsitzende: Julia Opländer
(2. von rechts / Leiterin der SCHAKI Regionalgruppe Köln/Bonn)
2. Vorsitzender: Stefan Günther
(1. von rechts / Leiter der SCHAKI Regionalgruppe Niederrhein)
Kassenwartin: Claudia Paulus
(2. von links / Leiterin der SCHAKI-Regionalgruppe Rhein-Main)
Schriftführerin: Silke Günther
(1. von links / Leiter der SCHAKI Regionalgruppe Niederrhein)

Die Geschichte des SCHAKI Logos

Was verbirgt sich hinter dem SCHAKI-Logo?

Wir haben bei der Erstellung des ersten SCHAKI-Logos bewusst auch die Schlaganfall-Kinder selbst eingebunden, um ein möglichst authentisches Logo für unsere Selbsthilfegruppe zu entwerfen.

Herausgekommen ist ein frisches, buntes und trotzdem auch ein zum Nachdenken anregendes Logo.

Erfrischend ist das Logo, weil es zeigt, wie aus vielen Händen eine lebendige Einheit geformt wurde.
Die bunten Farben sollen die Lebensfreude ausstrahlen, die die Kinder trotz ihrer Handicaps haben.

Nachdenklich stimmt das Logo, wenn man sich die Hände des Logos genauer anschaut. Dann sieht man, dass viele Kinder aufgrund ihrer Hemiparese oft nur eine Hand richtig einsetzen können, während der Einsatz der anderen Hand kaum bis gar nicht möglich ist.

An dem Logo haben mitgewirkt:
Ben, David, Isabel, Leonard, Lisa, Luis und Yannik.
den.
Was verbirgt sich hinter dem SCHAKI-Logo?

 

Wir haben bei der Erstellung des ersten SCHAKI-Logos bewusst auch die Schlaganfall-Kinder selbst eingebunden, um ein möglichst authentisches Logo für unsere Selbsthilfegruppe zu entwerfen.

Herausgekommen ist ein frisches, buntes und trotzdem auch ein zum Nachdenken anregendes Logo.

Erfrischend ist das Logo, weil es zeigt, wie aus vielen Händen eine lebendige Einheit geformt wurde.
Die bunten Farben sollen die Lebensfreude ausstrahlen, die die Kinder trotz ihrer Handicaps haben.

Nachdenklich stimmt das Logo, wenn man sich die Hände des Logos genauer anschaut. Dann sieht man, dass viele Kinder aufgrund ihrer Hemiparese oft nur eine Hand richtig einsetzen können, während der Einsatz der anderen Hand kaum bis gar nicht möglich ist.

An dem Logo haben mitgewirkt:
Ben, David, Isabel, Leonard, Lisa, Luis und Yannik.

Wir haben bei der Erstellung des ersten SCHAKI-Logos bewusst auch die Schlaganfallkinder selbst eingebunden, um ein möglichst authentisches Logo für unsere damalige Selbsthilfegruppe zu entwerfen.

Herausgekommen ist ein frisches, buntes und trotzdem auch ein zum Nachdenken anregendes Logo.

Erfrischend ist das Logo, weil es zeigt, wie aus vielen Händen eine lebendige Einheit geformt wurde.
Die bunten Farben sollen die Lebensfreude ausstrahlen, die die Kinder trotz ihrer Handicaps haben.

Nachdenklich stimmt das Logo, wenn man sich die Hände des Logos genauer anschaut. Dann sieht man, dass viele Kinder aufgrund ihrer Hemiparese oft nur eine Hand richtig einsetzen können, während der Einsatz der anderen Hand kaum bis gar nicht möglich ist.

An dem Logo haben mitgewirkt:
Ben, David, Isabel, Leonard, Lisa, Luis und Yannik..