



Hallo, mein Name ist Pia und ich bin 16 Jahre alt.
Ich hatte mit 7 Jahren 3 Schlaganfälle: einen großen und 2 kleine. Den großen hatte ich zu Hause in der Nacht. Ich bin mit Kopfschmerzen wach geworden und dann zusammengebrochen. Was dann passiert ist, kann ich nicht sagen, weil ich erst wieder im Krankenhaus zu mir gekommen bin.
Der Schlaganfall wurde bei mir in der Klinik gar nicht entdeckt, sie wollten mich nach einer Woche wieder entlassen, ohne dass ich eine Diagnose bekommen hatte. Ich hatte im Krankenhaus einen erneuten leichten Schlaganfall. Erst dann hat das Krankenhaus mit der Uniklinik Münster telefoniert und ich wurde noch am selben Tag dorthin verlegt.
Dort lag ich dann auch nochmal 3 Wochen und auch dort hatte ich wieder einen Schlaganfall.
Seit meinen Schlaganfällen habe ich eine Spastik linksseitig. Ich bekomme seit meiner Entlassung aus dem Krankenhaus einmal die Woche Ergotherapie und Physiotherapie :-).
An Hilfsmitteln trage ich nur noch Einlagen in ganz normalen Schuhen. Früher hatte ich auch eine Orthese, aber diese wurde irgendwann für mich zu auffällig und wohl habe ich mich damit auch nicht mehr gefühlt.
Ich wohne mit meiner Familie
also mit meinen Eltern und meiner jüngeren Schwester, in Rheine, das liegt im Kreis Steinfurt. Ich besuche die neunte Klasse einer Realschule. Aufgrund meiner langen Fehlzeit in der zweiten Klasse musste ich diese wiederholen.
Nächstes Jahr werde ich meinen Realschulabschluss machen und dann eine Ausbildung in Richtung Erzieherin beginnen. Und dann würde ich gerne in meiner beruflichen Zukunft etwas mit behinderten Kindern bzw. Menschen machen! In meiner Freizeit passe ich auf Kinder auf, gebe Nachhilfe und treffe mich mit meinen Freunden und meinem Freund.
Alle nehmen mich so, wie ich bin. Ich bin zwar anders und kann nicht alles mitmachen, was sie machen, aber das stört mich nicht :-) .
Ich kann Fahrrad fahren, aber auch Inliner, und früher konnte ich sogar Einrad und Waveboard fahren.
Viele haben beim Einrad und beim Waveboard zu mir gesagt, dass ich es eh nie schaffen werde, darauf fahren zu können. Doch ich habe mich durchgebissen. Es hat zwar länger gedauert, bis ich fahren konnte, aber ich habe es geschafft!
Das war’s erstmal von mir!
Liebe Grüße aus Rheine von Pia :-)
(Stand 2014)

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern ...
... und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.
Meine Eltern erzählten es zuhause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.
Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.
Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen mit den Folgen lernen umzugehen und mich soweit es geht unterstützen.

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.
Meine Eltern erzählten es zu Hause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.
Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.
Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen lernen, mit den Folgen umzugehen, und mich, soweit es geht, unterstützen.
Zum Glück habe ich nicht viele Einschränkungen.
Lediglich die Wahrnehmung, die linke Körperhälfte, sowie die Schluckmuskulatur haben durch den Schlaganfall einen Schaden genommen. Im Mai 2019 wurde ich erstmalig mit Orthesen versorgt. Wenn ich mit meiner Fußorthese laufe, sieht man fast keinen Unterschied zu meinen Freunden. Ich kann flitzen, im Sand buddeln und bin ein sehr glückliches, freundliches Kerlchen.
Es wäre nur zu schön, wenn unsere SCHAKI-Eltern nicht immer für alles kämpfen müssten. Alles muss immer erklärt und widersprochen werden. Sei es der Pflegegrad, die Therapiestunden, der Grad der Behinderung, die Anerkennung für einen Integrativplatz und vor allem die Hilfsmittel wie Orthesen oder Therapiestühle.

Mit 2 Jahren fuhr ich mit meinen Eltern ...
... und meinem Bruder auf eine Kur an den schönen Chiemsee. Dort stellte man das erste Mal fest, dass ich nicht richtig schlucken kann, und meine linke Seite nicht so funktioniert wie die rechte. Der Arzt nahm das erste Mal das Wort Schlaganfall in den Mund. Für meine Eltern natürlich erst einmal ein Schock.
Meine Eltern erzählten es zuhause unserem Kinderarzt. Dieser meint aber, dass Kinder mit Schlaganfall nichts mehr können und wir uns keine Gedanken machen sollen. Im SPZ hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt Logopädie und Ergotherapie.
Durch den Kontakt mit SCHAKI e.V. sind wir über die liebe Anja zu Herrn Dr. Sträter gekommen. Dieser machte im Dezember 2018 ein MRT von meinem Kopf. Ich wurde dazu leicht sediert. Wann genau der Schlaganfall in meinem Kopf war, kann mir leider niemand mehr genau erklären.
Höchstwahrscheinlich hat es aber mit dem kleinen Löchlein, welches in meinem Herzen ist, zu tun. Wir müssen mit den Folgen lernen umzugehen und mich soweit es geht unterstützen.

Hätten meine Eltern nicht so liebe Menschen wie meine Omas und Opas, die sich immer für mich einsetzen und immer für mich da sind, dann wären meine Eltern bestimmt nervlich schon am Ende. Und was ebenfalls ganz wichtig für meine Eltern ist, sind ihre Freunde. Eine Familie steht immer an unserer Seite und unterstützt und ermutigt uns, nicht aufzugeben. (Vielen Dank dafür!) In so einer Situation ist es immer wichtig, jemanden an seiner Seite zu haben.
Wie geht es bei mir weiter: Im August komme ich mit 3 Jahren in einen Regelkindergarten. Zu meiner Unterstützung bekomme ich 5-mal die Woche Frühförderung. Das Positive daran ist, dass ich eine ganz liebe Frühförderkraft habe, welche mich im Kindergarten unterstützen wird. Für den integrativen Kindergartenplatz haben wir eine Ablehnung durch die Region Hannover erhalten.
Über den Verein SCHAKI haben wir mittlerweile viele liebe Eltern kennengelernt, denen es genauso geht wie uns. Der Austausch ist so wichtig für uns Eltern.
(Stand 06/2019)

Der neue Vorstand, der SCHAKI die nächsten Jahre gestalten und lenken wird besteht aus Julia Opländer, Stefan Günther, Claudia Paulus und Silke Günther. Alle vier sind bereits lange Jahre Vereinsmitglieder und auch Regionalgruppenleitungen. Sie werden unseren Verein die nächsten Jahre in die Zukunft führen.
Der am 31. Mai 2025 gewählte SCHAKI-Vorstand im Überblick:
1. Vorsitzende: Julia Opländer
(2. von rechts / Leiterin der SCHAKI Regionalgruppe Köln/Bonn)
2. Vorsitzender: Stefan Günther
(1. von rechts / Leiter der SCHAKI Regionalgruppe Niederrhein)
Kassenwartin: Claudia Paulus
(2. von links / Leiterin der SCHAKI-Regionalgruppe Rhein-Main)
Schriftführerin: Silke Günther
(1. von links / Leiter der SCHAKI Regionalgruppe Niederrhein)



Was verbirgt sich hinter dem SCHAKI-Logo?
Wir haben bei der Erstellung des ersten SCHAKI-Logos bewusst auch die Schlaganfall-Kinder selbst eingebunden, um ein möglichst authentisches Logo für unsere Selbsthilfegruppe zu entwerfen.
Herausgekommen ist ein frisches, buntes und trotzdem auch ein zum Nachdenken anregendes Logo.
Erfrischend ist das Logo, weil es zeigt, wie aus vielen Händen eine lebendige Einheit geformt wurde.
Die bunten Farben sollen die Lebensfreude ausstrahlen, die die Kinder trotz ihrer Handicaps haben.
Nachdenklich stimmt das Logo, wenn man sich die Hände des Logos genauer anschaut. Dann sieht man, dass viele Kinder aufgrund ihrer Hemiparese oft nur eine Hand richtig einsetzen können, während der Einsatz der anderen Hand kaum bis gar nicht möglich ist.
An dem Logo haben mitgewirkt:
Ben, David, Isabel, Leonard, Lisa, Luis und Yannik.
